APM - Prädiktive Lösung, die Unternehmens- und ÖPNV‑Flotten dabei unterstützt, Kosten zu senken, Effizienz zu steigern und die Servicekontinuität durch IoT, Daten und KI zu sichern
Das Projekt APM – Automotive Predictive Maintenance zielt darauf ab, ein neues Modell für das intelligente Management von Unternehmensflotten und des öffentlichen Nahverkehrs einzuführen und damit eine Lücke zu schließen, die auf dem italienischen Markt noch besteht. Die Initiative hat zum Ziel, eine Plattform für vorausschauende Wartung zu entwickeln, die auf der kontinuierlichen Analyse von Fahrzeugdaten basiert, welche über in die automobilen Steuergeräte integrierte IoT‑Geräte erfasst werden.
Die Lösung nutzt Machine‑Learning‑Algorithmen, die auf hochfrequenten Datensätzen trainiert werden, um Ausfälle vorherzusagen, den Komponentenverschleiß zu bewerten und die Wartungsplanung zu optimieren. Mit zunehmendem verwaltetene Datenvolumen entwickelt sich die Lösungsarchitektur zu einem Big‑Data‑Modell weiter, das für steigende Lasten und anspruchsvolle Analyseprozesse ausgelegt ist.
Neben den operativen Vorteilen trägt APM durch eine effizientere Fahrzeugnutzung und ein optimiertes Flottenmanagement zur Senkung des Kraftstoffverbrauchs und zur Reduzierung von Emissionen bei.
Die wichtigsten Forschungsrichtungen umfassen:
- fortgeschrittene KI‑Technologien, darunter unüberwachtes ML, Human‑in‑the‑Loop‑Ansätze, Data Efficiency sowie erweiterte H2M‑ und M2M‑Interaktionen;
- menschenzentrierte KI‑Lösungen zur Unterstützung von Entscheidungsprozessen;
- Kompetenzaufbau und kollaborative Forschung in einem offenen, europaweiten Innovationsrahmen;
- AI‑ready‑Plattformen, einschließlich Algorithmen, Datenrepositorien, autonomer Systeme und Softwarekomponenten für IoT‑Ökosysteme.
Fincons nimmt an diesem Projekt teil, das im Rahmen der „Accordi per l’innovazione – Secondo sportello“ kofinanziert wird, wie in den Ministerialdekreten vom 31. Dezember 2021 und 18. März 2022 des Ministeriums für Unternehmen und Made in Italy vorgesehen, gemeinsam mit ATON IT sowie den wissenschaftlichen Partnern Sapienza Universität Rom und der Universität Mailand‑Bicocca.